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Meine Zeit in der Mjunik-WG

Alle schönen Dinge gehen irgendwann zu Ende. So auch meine Zeit in der Mjunik-WG. Ich blicke mit einem lachenden und weinendem Auge zurück.

Wie Alles begann –

Ich war damals gerade im Urlaub mit Freundinnen und meine Vorstellungen, wie es für mich als Bloggerin weitergehen soll, waren noch nicht wirklich ausgereift. Dann war es wie Schicksal, dass Luisa und Lina mich angerufen haben und mir von dem Projekt ‚Mjunik‘ erzählt haben. Ich hatte ca. 2 Tage Bedenkzeit. Es ging also mega schnell. Als ich zurück nach München kam, hatte ich mich entschieden. Das war ein ganz neues, unbekanntes Kapitel in meinem Leben.

Noch nie zuvor hatte ich mich gefilmt, nicht so wie Luisa und Lina, die bereits viel Erfahrung vor der Kamera hatten. Ich muss wirklich zugeben, dass ich damals sehr unsicher war. Ich wusste überhaupt nicht, was ich erzählen sollte. Mir viel es am Anfang sehr schwer, diese ‚perfekte – mit Filter und schön bearbeitete Instagram Welt, in der ich nicht wirklich greifbar war – aufzugeben und mich zu öffnen.

Aber Dank eurer Unterstützung, dank euren lieben Kommentaren und Kritiken etc., konnte ich Anfangen mich selbst zu überdenken. Ich habe so unmenschlich viel gelernt. Über andere Menschen und vor Allem über mich selbst.

Die Mädels –

Ich hätte niemals gedacht, dass wir mal in so einer Konstellation zusammen leben würde. Lina und Luisa kannte ich vom Jahr vorher – wir hatten uns auf dem Oktoberfest bei einem Event kennengelernt.

Filiz (Maus) war schon vorher eine engere Freundin von mir, zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber weniger Kontakt und waren dann recht überrascht, dass wir zusammen wohnen würden. Filiz war die beständigste Freundin, während der kompletten Mjunik -Zeit. Wir hatten keinen Streit und waren einfach füreinander da, wenn man den Anderen gebraucht hat.

Roxi und ich hatten eine durchwachsene Freundschaft-Reise – am Anfang waren wir  nicht so eng befreundet und sind dann später sehr dick zusammengewachsen. Traurigerweise haben wir uns irgendwie wieder auseinander gelebt. Was uns jetzt bleibt, sind wunderbare Erinnerungen, an eine gemeinsame Zeit. Ich bin trotzdem sehr stolz auf Roxi – sie geht ihren Weg.

Mit Luisa ist es eine ganz besondere ‚Lovestory‘. Ich muss ehrlich gestehen, am Anfang als wir zusammen gezogen sind, war Luisa die Person, die am unterkühltesten rüberkam – eben so richtig Business, wie man sie kennt. Eine echte Wonderwoman, der man  niemals das Wasser reichen kann. Das ist sehr bewundernswert. Wir haben eigentlich die ersten Monate nie miteinander geredet, haben einfach nebeneinander hergelebt. Das lag zum Teil natürlich auch daran, dass sie in LA und Sydney war. Bis es irgendwann Momente und Abende gab, an denen wir auf der Couch saßen und einfach nur stundenlang geredet haben. Sei es über Instagram, Blogs, Männerthemen, Gefühle etc. und dann wurde es immer mehr.  Ich hab Luisa sehr in mein Herz geschlossen, sie ist eine wunderbare Freundin. Mit ihr kann man sehr viel Spaß haben, sie macht kein Drama und ist einfach ein toller Mensch. Wir beide haben uns durch Mjunik wahrhaftig gefunden – das hätte vorher keiner gedacht. Und obwohl Mjunik schon seit über 2 Monaten vorbei ist, sehen wir uns täglich – ok ich lebe aktuell bei Luisa und Dan.. 😀

Filiz ist natürlich nach wie vor meine Maus und daran wird sich auch nie was ändern! 🙂

Lina und ich hatten die speziellste ‚Beziehung‘ während der Mjunik Zeit. Vor Mjunik hatten wir ein gutes Verhältnis und auch am Anfang hat es gepasst. Ich muss aber zugeben, dass ich durch verschiedene kleine Auseinandersetzungen irgendwann gemerkt habe, dass wir einfach als Menschen nicht so gut zusammen passen. Das ist manchmal einfach so im Leben. Nichts desto trotz, wird sie ihr Ding machen.

Ich muss aber sagen, alle Mädels sind auf ihre Weise so verschieden und besonders, dass ich keine andere gern in der WG gehabt hätte. Genauso wie es war, sollte es sein. Wir haben dazu gelernt, sind zusammengewachsen, haben miteinander geweint und gelacht. Wie in so einer richtigen Mädchen WG eben!

Wie geht es mir jetzt?

Ich muss zugeben, als sich ‚Mjunik‘ langsam dem Ende neigte, war ich schon erleichtert, nicht mehr Alles filmen zu müssen. Irgendwann zehrt es so sehr, dass man ja Alles schon erzählt hat. Man hat geweint, gelacht, geschimpft. Wir haben uns zu 100% vor euch geöffnet. Das löst viel in einem Aus. Irgendwann gibt es halt nichts Neues mehr.. Das was ich während der Zeit vermisst habe, war die erholsame Zeit mit der Familie – selbst da haben wir versucht so viel es geht zu filmen.

Dann war es soweit – die letzte Folge. Ich habe sie mir alleine auf meinem Laptop angeschaut. Und ich habe die ganze Nacht Rotz und Wasser geweint. Da habe ich realisiert, jetzt ist es vorbei. Und selbst wenn ich gerade darüber schreibe, steigen mir ein paar Tränen in die Augen.

Die Mädels waren für mich wie eine kleine Familie, diese Zeit werde ich niemals in meinem Leben vergessen!

Dann ging Alles ganz schnell – Roxi war die erste die ausgezogen ist – das erste Zimmer –leer.

Luisa und Dan hatten ja schon eine Wohnung, sie war die nächste. Auf einmal stand auch ihr Zimmer -leer.

Vor Filiz Auszug hatte ich Panik, da ich ja wusste, wenn sie weg ist – bin ich allein. Dann war es soweit – ich kam in ‚unsere‘ gemeinsame Wohnung und was fand ich vor – Leere.

Alle waren weg, die riesen Wohnung ohne Leben mehr.Die Schlüssel der Mädels lagen auf dem Flurtisch. Das lässt mich jetzt richtig weinen, wenn ich darüber nachdenke, wieviel wir darin wirklich erlebt haben. Was bleibt – sind die schönen Erinnerungen. An die Mädels – meine kleine Familie.

Im Nachhinein war es etwas, was uns niemand mehr nehmen kann. Über 400 Folgen gemeinsam zu drehen.

Danke Mädels, ich hab euch sehr lieb! <3

 

 

 

 

3 Responses
  • Luisa Lion
    20. Oktober 2017

    Bebiiiii jetzt muss ich auch fast weinen.. Es war schon echt ne schöne und einfach unbeschreiblich emotionale Zeit mit euch allen. Es ist so viel passiert, so viele Veränderungen aber das schönste für mich persönlich waren wirklich die Abende auf der Couch (Orange is the New Black – da fing’s so richtig an mit ‚uns‘) dann die vielen Reisen, Ausflüge, Autofahrten und natürlich dann als Dan kam und ihr zwei euch auch so gut verstanden habt und wir ein kleines Dreier-Team waren 🙂 Ich werde Mjunik nie vergessen und fand es war eine wirklich tolle Zeit die ich gerne in Erinnerung behalte 🙂

  • Jessica
    28. November 2017

    Hallo liebe Sophia 🙂
    Ich bin froh das du auch angefangen hast einen Blog zu starten! Ich habe jede eurer mjunik folgen geschaut und hab es geliebt 🙂 es war echt schön und sehr toll von euch das ihr eure wahre Welt zeigt und hat gemerkt das es noch andere gibt die so sind wie man selbst! 🙂 vielleicht sehen wir uns ja mal im echten Leben!
    Wünsche dir viel Erfolg mit dem Blog und deinem weiteren Lebensweg und werde natürlich alles direkt verfolgen 🙈❤️

  • Phiaka
    29. November 2017

    Hallo du Liebe, das freut mich sehr!! Ich vermisse Mjunik und das ganze Zusammenleben schon ab und zu!! Danke, sehr lieb von dir. Solltest du mich mal irgendwo sehen oder antreffen, kannst du mich immer ansprechen. Freue mich da sehr 🙂 Alles Liebe, Sophia <3

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